
Fast der Klassenerhalt
Mit Weida hatten wir eine Mannschaft zu Gast, bei der man das Gefühl hat, man kennt sich schon eine Ewigkeit. Meistens waren es hart umkämpfte, aber immer faire Spiele. Zuletzt hatten die Gäste aber mit drei gewonnenen Spielen hintereinander eine Miniserie gegen uns aufgebaut. Und als derzeitiger Tabellenführer sind sie natürlich das Maß aller Dinge. Aber das macht eben auch den gewissen Reiz aus, gegen solche Mannschaften anzutreten. Beim letzten Heimspiel dieser Saison gegen Wolfsburg (glücklicher Heimsieg mit schlechter Leistung) gab der Käptn den Gästen das Versprechen, nicht mit einer Niederlage gegen Weida in den Meisterschaftskampf eingreifen zu wollen. Dies schrieb er sich auf die Fahnen und ging mit einer sehr guten Leistung voran. Da auch Winne gut mithielt, hatten wir nach dem ersten Durchgang unerwartete 82 Kegel Vorsprung. Trotzdem war Vorsicht geboten, denn keine andere Mannschaft der Liga ist so ausgeglichen besetzt wie der SKK aus Thüringen. Ganz wichtig war die von Beginn an gute Leistung von Heiko, der wohl erstmalig in dieser Saison vier fast gleichwertige Bahnen spielte und so das etwas weniger gute Ergebnis von Roland, dem immer noch die Körner nach seiner Krankheit fehlten, egalisierte. Allerdings kam uns auch hier der Gegner sehr entgegen. Im Schlussdurchgang aber ließen wir nichts mehr anbrennen, und mit Verlaub, selbst bei größerer Gegenwehr wäre jetzt nichts mehr für unsere Gäste zu holen gewesen. Anschliesend beim gemeinsamen Essen in der Lokalität unseres Sponsors wurden noch weitere Gedanken ausgetauscht - eine echte Sportfreundschaft halt.
E.B.
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